Zum Jahresende

Nachtrag vom 30.12. zum letzten Post: Azzun hat einen zusätzlichen schwenkbaren Tor-Arm bekommen, nun kann auch noch der letzte Zugangstunnel im Handumdrehen geschlossen werden. Und wenn die Stadt geschlossen ist, gibt es Verhaftungen in der Nacht, rund ein Dutzend waren es über Weihnachten, viele Minderjährige sind dabei. Und nun höre ich, dass auch Jayyus wieder von nächtlichen Verhaftungswellen heimgesucht wurde. Jede einzelne Person, die in israelischen Gefängnissen so grundlos einsitzt, ist fürs Leben gezeichnet.

Hauszerstörungen gehen weiter, die Siedlungen dehnen sich aus, die Repression wird noch stärker. In Gaza wird nicht aufgebaut, die Durchgänge sind weiterhin hermetisch geschlossen. 17’000 Wohnungen sind zerstört und nichts geschieht.

Es ist scheusslich, dass dieses Jahr so endet, wie es die letzten 47 Jahre war. Keinen Schritt ist es vorwärts gegangen.

So übel es ist, dafür muss Platz für Hoffnung sein. Denn schlimmer ist es nicht denkbar. Keep the fingers crossed.

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